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Steigerwälder Zwergenhof
Inhaber: Reinhold Dürr
Hauptstr. 14
91483 Prühl

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Prühl
Drei Kilometer nördlich des Marktes Oberscheinfeld liegt sein zweitgrößter Ortsteil am Ende der so genannten Prühler Bucht, die im Westen vom Roten Hörnle, Rothenberg, Heuberg und Steinberg, im Norden vom Herbertsberg und im Osten von Hasenberg, Prühler Berg und Mühlberg umschlossen wird. Von hier aus führt die Straße steil bergauf direkt in den Forst des Steigerwaldes hinein.
Bereits im Jahre 1258 waren die Grafen von Castell in Prühl begütert. Danach – etwa ab 1345 – herrschten hier ähnlich zersplitterte und verstreute Besitzverhältnisses wie im benachbarten Appenfelden, bevor im 15. und 16. Jahrhundert eine endgültige Klärung eintrat: Nachdem Würzburg einen Teil seiner Güter an Schwarzenberg abgetreten hatte, nahmen diese das Gebiet als Centherren von Castell zu Lehen. Der andere Teil des Dorfes stand dem bambergischen Centamt Oberscheinfeld zur Unterhaltung der Burg Scharfeneck zu. Beide Herrschaften stellten im Jahre 1575 eine gemeinschaftliche Dorfordnung für Prühl auf, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts bestand.
Die kirchlichen Verhältnisse waren noch komplizierter: Nachdem das Dorf bereits im Jahre 1398 ein eigenes Gotteshaus besaß, entschied der Würzburger Bischof knapp hundert Jahre später, dass „die Kirche zu Hofstetten (Stierhöfstetten) die armen Leut in Brühl“ mitzuversorgen hätten. Diese Maßnahme bewirkte z. B., dass Würzburg zusammen mit Schwarzenberg während des Dreißigjährigen Krieges für kurze Zeit einen katholischen Pfarrer bestellte. Wenig später ging die Kirchenherrschaft an das protestantische Castell über, wobei Prühl eine Filiale von Castell-Rüdenhausen wurde. Schließlich – im Jahre 1739 – kam die Gemeinde an die ebenfalls protestantische Pfarrei Stierhöfstetten, wo sie bis heute blieb.